08.05.12 Fussball

Servette - angeblich neues Geld gefunden

Dienstag, 8. Mai 2012
 
Servette steht angeblich vor der Rettung. Der hoch verschuldete Genfer Verein habe das Geld beisammen, um den Konkurs zu verhindern, sagte Präsident Hugh Quennec gegenüber der "Tribune de Genève".

Die Namen der Investoren verriet Quennec indes nicht. Der kanadische Geschäftsmann meinte nur, es seien Leute mit Bezug zum Genfer Finanzplatz. Diese haben dafür gesorgt, dass die Schulden, die am 30. April 3,6 Millionen Franken betrugen, abgebaut werden konnten. Quennecs Vorgänger, Majid Pishyar, hatten den Klub mit Verpflichtungen in Höhe von rund acht Millionen Franken zurückgelassen.

Anfang nächster Woche entscheidet die für den Fall zuständige Richterin Fabienne Geisinger, ob der Sanierungsplan Aussicht auf Erfolg hat und die Überschuldung beseitigt werden kann. Ist sie gegenteiliger Ansicht, wird sie den Konkurs verhängen.

Selbst wenn die Justiz Servette Grünes Licht gibt, bleibt aber die Gefahr eines Abstiegs. In erster Instanz wurde dem 17-fachen Meister die ASL-Lizenz nicht erteilt. Am 25. Mai informiert die Liga, wer die Lizenz in zweiter Instanz erhält. Gemäss "Tribune de Genève" plant Servette mit einem ausgeglichenen Budget in der Höhe von neun Millionen Franken. (Si)

 

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