Dienstag, 27. Juli 2010
Der FC Barcelona hat offenbar ein grösseres Finanzproblem als vermutet. Wie eine Überprüfung unter dem neuen Präsidenten Sandro Rosell ergab, hat der spanische Meister in der vergangenen Saison einen Verlust von 77,1 Millionen Euro eingefahren.
Die Nettoverschuldung der Katalanen ist auf 442 Millionen Euro angestiegen. Barcelonas derart unerwartetes Minus ist jedoch nur ein weiteres Alarmsignal für die wirtschaftliche Situation im spanischen Fussball. Im vergangenen Mai hatte eine Studie für die 20 Klubs aus der Primera Division zum Ende der Saison 2008/09 Verbindlichkeiten von 3,526 Milliarden Euro ausgewiesen.