30.06.10 Fussball

FC Basel zahlt mehr für Sicherheit

Mittwoch, 30. Juni 2010

Der Kanton Basel-Stadt und der FC Basel wollen vereint gegen Gewalt im Stadion vorgehen: Sie haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die sich an einer im April vorgelegten Schweizer Mustervereinbarung orientiert. Mitunterzeichnet hat auch Baselland.

Die Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit zur Eindämmung von Gewalt bei Fussballspielen im Stadion St. Jakob-Park. Sie führt die schon bisher erfolgte Kooperation weiter und gibt den Rahmen für ein Sicherheitskonzept, das FCB, Stadionbetreiberin und Behörden vor jeder Saison ausarbeiten, wie das Basler Sicherheitsdepartement am Mittwoch mitteilte.

Unter anderem sollen Feuerwerkskörper weiterhin verboten sein, die Kontrollen beim Eingang verbessert werden und im Stadion nur noch Leichtbier verkauft werden. Höchste Priorität habe zudem das Identifizieren und Sanktionieren von Personen, die gegen die Stadionordnung verstossen.

Geregelt werden zudem die Kosten. Der FC Basel soll sich ab der Saison 2010/2011 mit pauschal 1,80 Franken pro Matchbesucher an den Sicherheitskosten des Kantons beteiligen; bisher zahlt der FCB 1,20 Franken. Basel-Stadt stockt derweil sein Budget für ungedeckte Kosten um eine halbe Million Franken auf, und Baselland stellt neu Polizeileistungen für 450'000 Franken zur Verfügung.


 

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