Montag, 28. Juni 2010
ARD-Programmdirektor Volker Herres muss nach dem Willen der ARD-Intendanten in den kommenden zwei Jahren 40 Millionen Euro in seinem Etat einsparen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner Ausgabe vom 28. Juni.
Betroffen davon sind zu gleichen Teilen fiktionale Formate und Sportübertragungen. So werde die ARD wohl auf ein Gebot für die Qualifikationsspiele der Europa League ganz verzichten, schreibt das Blatt. Bei anderen Rechteverhandlungen werde man zudem niedrigere Gebote abgeben, hiess es.
Erstes Sparopfer könnte die Leichtathletik-WM (27. August bis 4. September 2011 in Südkorea) sein, deren TV-Rechte aktuell verhandelt werden. Entweder bekomme die ARD das Turnier für ein niedrigeres Gebot "oder eben nicht", zitierte das Magazin einen ARD-Mann.